Von 2015 bis heute stieg die durchschnittliche Reichweite von Elektro-Autos von 160 auf 516 Kilometer an.
Laut Angabe des Beratungsunternehmen McKinsey gibt es drei Hauptgründe, die Autofahrer vom Kauf eines Elektrofahrzeugs abschrecken:

  • Rund 25 Prozent seien die E-Mobile einfach zu teuer.
  • Ebenfalls eine Viertel der Befragten gab an, dass die Reichweite immer noch zu gering sei.
  • Einem Fünftel fehlen Ladepunkte.

Der Daten-Spezialist Jato Dynamics hält zumindest die Reichweiten-Sorgen für unbegründet.

Quelle: Jato Dynamics

Im ersten Quartal 2015 betrug die durchschnittliche Reichweite von Batterie-Elektrofahrzeugen gerade einmal 160 Kilometer. Bis Ende 2016 hatte sich der Wert auf gut 395 Kilometer mehr als verdoppelt. Danach verlief die Kapazitätskurve allerdings nicht mehr kontinuierlich aufwärts. Im Gegenteil: Mit regelmäßigen Auf und Abs fiel die durchschnittliche Reichweite bis zum zweiten Quartal 2018 auf rund 381 Kilometer. Doch seit dem dritten Quartal haben stieg die Reichweite auf durchschnittlich 516 Kilometer im zweiten Quartal 2019 an.

Diese Zahlen basieren zwar auf den optimistischen Vorgaben der Hersteller. Dennoch zeigen sie, dass die sogenannte Reichweitenangst bei vielen wohl eher ein psychisches als ein technisches Problem darstellt, zumal 80 Prozent der Autofahrer jeden Tag nur knapp 40 Kilometer mit dem Wagen zurücklegen.

Quelle: ampnet/Sm