Noch heuer wird uns der Hyundai Nexo für einem ausführlichen Test besuchen. Als weltweit erstes Brennstoffzellenfahrzeug musste er sich jetzt den Torturen eines Crashtests unterziehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir sind irgendwie froh, dass das so ist.

Die Prüfstelle IIHS, die gemeinsam von amerikanischen Kfz-Versicherern als unabhängiges Sicherheits-Prüfunternehmen gegründet wurde, testet fast alle gängigen Fahrzeuge auf dem US-Markt. Dem elektrisch angetriebenen koreanische Sport Utility Vehicle (SUV) Hyundai Nexo, das seinen Strom aus einer mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzelle während der Fahrt selbst produziert, gaben die Tester die beste Bewertung mit „Top Safety Pick +„.

Um sich für die „Top Safety Pick +“ -Auszeichnung zu qualifizieren, muss das Fahrzeug sechs verschiedene Crashtests über sich ergehen lassen. Dazu gehören unter anderem sowohl Offset-Frontalcrashs mit ungefähr einem Drittel, als auch solche mit ungefähr einem Viertel Überdeckung an der Frontpartie des Autos. Solche Unfälle ziehen erfahrungsgemäß die meisten und schwersten Verletzungen nach sich. Hinzukommen ein Seitencrash, ein Überschlagstest, Aufprallversuche am Heck sowie diverse Tests der Assistenzsysteme.

Für sein serienmäßiges Frontalcrash-Präventionssystem erhielt der Hyundai Nexo besonderes Lob. Das Fahrzeug konnte Kollisionen bei Tests sowohl bei einer Geschwindigkeit von 19 km/h als auch bei 40 km/h verhindern und verfügt über ein Frontalkollisionswarnsystem, das auch Kriterien der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) erfüllt. Darüber hinaus ist Nexo mit einem serienmäßigen Fernlichtassistenten ausgestattet, der abhängig von der Anwesenheit anderer Fahrzeuge automatisch zwischen Fernlicht und Abblendlicht umschaltet. Skeptiker, die bislang Autos mit Wasserstoff im Tank mit großer Skepsis gegenüberstanden, können Brennstoffzellenfahrzeuge jetzt etwas realistischer einschätzen.