Mit dem elektrischen Kick-Scooter eXS, den Seat aufpreisfrei derzeit in den Kofferraum des neuen Tarraco legt, springt der spanische Autobauer auf den neuesten Trend der urbanen Mobilität auf.

Mit dem Roller, der zusammen mit dem US-Unternehmen Segway entwickelt wurde, will Seat vor allem die „Letzte-Meile-Problematik“ elegant lösen, also die Distanz vom Pendler-Parkplatz zu den Öffis oder direkt in die Arbeitstelle in der verstopften Innenstadt.

Die Funktionsweise des eXS kennen wir schon von den zahlreichen Mietrollern, die durch die Innenstädte wuseln. Die Qualität des eXS ist freilich um Häuser besser.

Auch der faltbare Seat eXS lässt sich mit ein, zwei Fußtritten in Bewegung setzen, dann schaltet sich der Elektromotor sanft dazu. Mittels Wippschalter rechts an der Lenkstange lässt sich beschleunigen, der Schalter links aktiviert die beiden Bremsen an Vorder- und Hinterrad – ob ihrer Bissigkeit ist allerdings Vorsicht angesagt. Zusätzlich kann man den Roller durch einen Tritt auf das hintere Schutzblech verzögern.

25 km/h erreicht der Seat eXS problemlos. Dank seiner groß dimensionierten Räder und einer minimalistischen aber dennoch wirkungsvollen Federung läuft das Teil auch auf schlechten Straßen ganz hervorragend. Am kleinen zentralen Display lässt sich die Reichweite und das Tempo ablesen – LED-Beleuchtung sorgt für gute Sichtbarkeit. Der Akku bringt eine  Reichweite von rund 20 bis 25 Kilometer – ist also völlig alltagstauglich. Eine komplette Ladung dauert etwa drei Stunden.

Will man den eXS erwerben, werden 599 Euro beim Seat-Händler fällig. Eleganter ist es freilich, sich jetzt einen Seat Tarraco zu bestellen und den e-Scooter – quasi als City-Beiboot – aufpreisfrei mitgeliefert zu bekommen.