Jetzt springt auch Subaru auf den Mildhybrid-Trend auf und elektrifiziert ab 2020 den Forester sowie den XV.

Die beiden Allrad-Fahrzeuge kommen nun mit einem Mildhybrid-Boxer. Unter der Bezeichnung E-Boxer werden die Fahrzeuge kommuniziert. Der bestehende 2.0-Liter-Boxermotor mit 150 PS wird durch einen 16,7 PS starken Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Batterie unterstützt.

Das Zusammenspiel der Antriebskomponenten koordiniert das System automatisch. Dabei wechselt es bedarfsgerecht zwischen drei Fahrmodi. Aus dem Stand heraus übernimmt zunächst der Elektromotor die Antriebsarbeit. Er schafft bis zu 1,6 Kilometer und maximal 40 km/h. Bei mittlerem Tempo schaltet sich dann der Boxermotor dazu, bei höheren Geschwindigkeiten sorgt dieser für den alleinigen Vortrieb und lädt zusätzlich den Akku auf. Auch die beim Verzögern freigesetzte kinetische Energie wird für das Aufladen des kleinen Akkus genutzt.

Der Subaru XV bleibt weitgehend unverändert, während der Forester länger und breiter, aber auch flacher als sein Vorgänger wird. Trotz der verwendeten Hochvolttechnik, die übrigens in einem speziellen Sicherheitskäfig untergebracht wird, bleibt das Platzangebot in Innenraum und Gepäckabteil des XV vollständig erhalten. Mit drei zusätzlichen Zentimetern Radstand bietet der neue Forester mehr Sitzkomfort auf den Vorder- und Rücksitzen als der Vorgänger.

Beide Subaru E-Boxer Fahrzeuge kommen ab 2020 serienmäßig mit der bekannten stufenlosen Lineartronic-Automatik auf den Markt.